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BUNNY

Unsere Suncica war vom Tierarzt unterwegs nach Hause, als sie unter einem geparkten Anhänger am Straßenrand ein kleines Köpfchen entdeckte.

Das geübte Tierschützer-Auge scannt die Straßenumgebung in einer Millisekunde akribisch.
Sie hielt natürlich an. Unter dem Anhänger versteckten sich 6 kleine Welpen. Völlig ausgehungert, nur Haut und Knochen.
Nirgends war eine Schüssel mit Futter oder Wasser zu sehen. Sicher haben sie viele Tage nichts gefressen / getrunken. Sie schüttete eine große Menge Trockenfutter auf den Boden. Die Welpen kamen sofort aus ihrem Versteck.Sie füllte mehrere Schüsseln mit Wasser, stieg dann schweren Herzens ins Auto und fuhr weg, solange die Welpen noch mit dem Fressen abgelenkt waren.


Suncica kämpft ständig mit Platzmangel und mit der extremen Müdigkeit . Eine Person versorgt 60 Tiere, die gleiche Person kümmert sich um den Tierheim-Aufbau…Auch das weichste Tierschützer-Herz muss unter solchen Bedingungen stark sein und sich selbst eingestehen: wir können sie nicht alle retten.
Mit diesem Gedanken ging Suncica in dieser Nacht schlafen.

Mitten in der Nacht weckte sie das Bellen ihrer Schützlinge und der Gedanke an die hilflosen Welpen unter dem Anhänger.


Und nun machte Suncica etwas, was jeder wahre Tierschützer machen würde.
Sie verhält sich nicht rational, Suncica hört auf ihr Herz. Früh morgens stieg sie ins Auto und fuhr zu den Welpen. Alle 6 waren dort.
Sie packte sie in die Transportbox und fuhr nach Hause.
Leider konnte sie einen Welpen nicht einfangen. Er war so panisch verängstigt und lief ständig auf die Straße.

Suncica vereinbarte mit einer Tierschützerin aus der Gegend, ihn die nächsten Tage zu füttern und ihn einzufangen, wenn er etwas Vertrauen aufgebaut hat. Alle Einfangversuche würden ihn aktuell eher gefährden.
Die restlichen fünf Babys zogen bei Suncica ein und die erste Naht schliefen sie alle zusammengeknuddelt in einem Hundehäusschen bis 11 Uhr morgens.
Zufriedenheit bei den Welpen und bei Suncica.


Zwei Tage danach fand Suncica einen der Welpen tot im Hundehäusschen. Wir dachten schon, dass sie alle auf der Straße irgendein Virus eingefangen haben.

Das Horrorscenario.
Denn im Normalfall sind bei den gängigen Erkrankungen bei nicht geimpften Welpen die Überlebenschance sehr klein.
Alle Welpen wurden umgehend auf alle ansteckende Krankheiten getestet. Alles war negativ.
Als wir aufatmeten, starb plötzlich der zweite Welpe. Sofort begannen wir mit Infusionen und Vitaminen. 
So überlebten Baylie, Kiwi und Bunny.

Baylie und Kiwi wurden bereits vermittelt. Bunny lebt noch im Tierheim.

Bunny ist lebhaft und lieb.
Allerdings vertraut sie unbekannten Menschen nicht. Sie braucht Zeit, um sich an jemanden zu gewöhnen.

Wenn sie aber Vertrauen gefasst hat, dann schmilzt sie, wenn sie gestreichelt wird. 

Sie ist die einzige aus diesem Wurf, die gegenüber unbekannten Menschen eher reserviert ist. Die anderen zwei waren komplett offen. 

Bunny ist geschätzt 12 - 13 kg schwer. Sie hat zwar kurze Beine ist aber ziemlich „stämmig“.

Mit anderen Hunden versteht sie sich gut. Bunny kann sich unterordnen und in einem Rudel anpassen. Sie ist kein „Troublemaker“.

Bunny reist nach positiver Vorkontrolle, Schutzvertrag und einer Schutzgebühr, gechipt, kastriert, geimpft, entwurmt und mit einem serbischen Heimtierausweis (Serbien ist kein EU-Land).

♥ Über Bunny 

Geschlecht: weiblich

Geboren am: ca. Januar 2023/Dezember 2022

Größe: eher klein

Verträglichkeit: versteht sich mit Hunden gut, Katzen konnte nicht getestet werden

Krankheiten/Handicap: nein

Kastriert: ja

Aufenthaltsort: noch in Serbien

Du hast Interesse an unserer Bunny?

Dann melde dich bei uns per PN oder schreibe uns über teampfote.info@gmail.com

Team Pfote freut sich auf deine Anfrage!

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